Die Folgen narzisstischer Beziehungen

" Die Psyche sagt zum Körper: geh du vor, auf mich hört er/sie sowieso nicht"

Die Betroffenen (Opfer) aus narzisstischen/toxischen Beziehungen leiden unter den ständigen Verunsicherung, Abwertung, Lügen und Schuldzuweisungen. Die narzisstische Palette ist hier sehr umfangreich.

Emotional können sich die wiederholten Verletzungen, Verunsicherung und Demütigung in Depression oder sozialen Phobien zeigen.

Der dauerhafte Stress führt bei manchen in die Nähe eines Burnouts. Oft meldet sich der Körper dann auch mit Angst- und Panikattacken.

Grund hierfür, haben Spezialisten herausgefunden, dass Betroffene immer mehr das Vertrauen in die eigene Urteilskraft verlieren, das Selbstbewusstsein stark untergraben wird.

Die Folge: Betroffene ziehen sich immer mehr zurück und berechen sogar den Kontakt zu wichtigen Menschen ab. Dadurch wird die Beziehung zum dominanten Partner noch enger und ein Teufelskreis in Abhängigkeit beginnt.

Die Beziehung fordert viel mehr Anstrengung, als sie Energie bringt

Die oft subtilen Formen von seelischer Gewalt und narzisstischen Taktiken können in sehr unterschiedlicher Form auftreten und bringen physische und psychische Auswirkungen.

(siehe hierzu auch  Toxische Beziehungen)

Der Körper wehrt sich mit folgenden Symptomen gegen den psychischen Stress:

  •  Schlafprobleme
  • totale Erschöpfung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme
  • Verspannungen
  • Kopfschmerzen

Aber auch ein verändertes Verhalten von Betroffenen kann die Folge sein. Verletzungen durch engste Vertrauenspersonen sollen nach außen hin nicht sichtbar werden.  Die eigene Schwäche wird nicht Preis gegeben, sondern vermeintliche Stärke gezeigt. Die wahren Gefühle werden mit einem Lächeln überspielt.

Ja nicht auffallen oder unbequem sein ist in der toxischen Beziehung überlebensnotwendig. Außerdem werden Betroffene ständig von schlechtem Gewissen, Schuldgefühlen und Selbstzweifel geplagt. Sie fühlen sich für Probleme und Fehler jeder Art verantwortlich.  

Der narzisstische Mensch ist nie schuld, sondern immer der andere!

Wenn der Körper sich plötzlich massiv meldet...

Betroffene aus einer narzisstischen Verbindung sind Weltmeister im Wegstecken und Weitermachen.

Wenn es zuviel wird, dann explodieren Sie gelegentlich und bekommen anschließend postwendend Schuldgefühle: „ich hätte nicht so empfindlich sein sollen, so schlimm war es eh nicht“ oder „der arme Narzisst… ich sollte mehr Verständnis aufbringen…“

Irgendwann können Psyche und Körper nicht mehr und sie reagieren mit schwereren Symptomen.

Wenn der Betroffene nicht auf stressbedingte Schlafstörungen, Erschöpfung Verspannung und Kopfschmerz reagiert, wird aus dem Stress ein Burnout. Nichts geht dann mehr oder wenn, nur sehr kurz, die Energie ist weg.

Ein typisches Bespiel kannst du hier in meinem Blog lesen: Narzissmus und Burnout

Wenn du bereits mit starken Burnoutsymptomen beschäftigt bist kannst du auch gerne noch auf meiner Webseite 

Praxis für Angst und Burnout

weiterlesen. Dort geht es speziell um die Themen – Angst und Panik – Burnout – Depression und wie du diese loswirst.

Angst- und Panikattacken kündigen sich bereits lange vorher an, oft übersieht man die Symptome oder will sie nicht sehen:

  • starke Nervosität und Anspannung
  • Benommenheit und das Gefühl neben sich zu stehen
  • Schlafprobleme
  • Magenkrämpfe
  • Angst vor Krankheit
  • Angst vor Verlust
  • Angst es nicht zu schaffen

Wenn diese Symptome nicht beachtet werden kommt es auch zu Panikattacken, meist ganz plötzlich, vielleicht nach einer besonders stressigen Situation.

Dann kommen zu den o.g. genannten Symptomen noch:

  • Angst, durchzudrehen oder wahnsinnig zu werden
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Kribbeln in Armen und Beinen
  • Atemnot
  • Herzklopfen, unregelmäßiger Pulsschlag
  • Gefühl in Ohnmacht zu fallen
  • Enge in Brust und Hals
  • Taubheitsbefühle
  • Schwindel
  • Todesangst

Oft beginnt dann bei den Betroffenen die Angst vor der Angst, also die Angst, dass es wieder zu einer Panikattacke kommt. In Folge vermeiden die Betroffenen oft die Situationen, in denen die Panikattacke ausbrach.

Was bleibt ist die fürchterliche Angst. (Lese auch hierzu Ursachen der Angst.)

Gott sei Dank weiß man heute aus der neuesten Hirnforschung, dass Angst ein erlerntes Verhalten ist, das man durch wenige gute Übungen (Hilfe zur Selbsthilfe)  und Therapiestunden lindern oder auch loswerden kann.

Ich empfehle und nutze hierzu die „Bernhard-Methode“, die bereits in 3 – 6 Therapiestunden eine Veränderung der Angststrukturen herbeiführen kann. 

Wenn du mehr zu diesem Thema lesen willst, dann empfehle ich dir meine Webseite: 

Praxis für Angst und Burnout 

Dort geht es speziell um die Themen – Angst und Panik – Burnout – Depression und wie du wieder aus dieser Situation herauskommst.

In der Praxis begegnen mir vor allem zwei Typen von Menschen: die einen erkranken mehr oder weniger direkt an einer Depression, während andere erst über den Umweg eines Burnout-Syndroms in die Depression abrutschen. Ersterer neigt mehr zum Zweckpessimismus, während der Zweite eher perfektionistisch veranlagt ist.

Wenn diese beiden Veranlagungen stark in einer narzisstischen Beziehung angetriggert werden, entwickeln sich die Grundanlagen nach und nach in eine stärkere Beeinträchtigung.

Der Zweckpessimist sieht durch die abwertende und verunsichernde Behandlung des Narzissten die Welt noch ein wenig negativer und hat irgendwann das Gefühl, dass sich nichts mehr zum Besseren wenden kann und bleibt dann in dieser hoffnungslosen Stimmung stecken.

Der perfektionistisch veranlagte Mensch fühlt sich immer schon verantwortlich für das Wohlbedinden seines Umfelds. Als Macher hat er einen starken Antrieb immer alles besser und noch mehr zu machen. Es muss halt perfekt sein. Mit dieser Einstellung gibt er einem Narzissten die Steilvorlage für ständige Abwertung und Schuldzuweisungen.

Er macht und macht und verliert zusehends an Kraft, kann aber nicht aufhören. Je unzufriedener der Narzisst ist, um so mehr Antrieb hat der Partner. So entsteht ein Mix aus Burnout und Depression … z.B. eine Erschöpfungsdepression

Mehr dazu auf meiner Webseite 

Praxis für Angst und Burnout

Dort geht es speziell um die Themen – Angst und Panik – Burnout – Depression und wie du wieder aus dieser Situation herauskommst.

Symptome reduzieren, Lebensmut und Kraft wiederfinden

Gemeinsam sehen wir uns deine Lebens- und Leidensgeschichte an, machen eine Bestandsaufnahme, wo du stehst und wohin du willst. 

Einer der Wege wird sicher der Kontaktabbruch sein, allerdings ist er mit gemeinsamen Kindern meist nicht möglich. Wir werden in diesem Fall im Rahmen der Möglichkeiten nach einer Lösung suchen, die deine Situation entschäft und dir Stärke im Umgang mit dem Narzissten bringt.

Siehe hierzu auch Abhängigkeiten lösen

Auch hier wirkt die Bernhardt-Methode Wunder mit ihrer effektiven Behandlung nach den neusten Ergebnissen der aktuellen Hirnforschung. Sie führt zur schnellen Linderung von Angst und Panik (3-6 Stunden) und reduziert Burnout/Depression zeitnah.

Wo stehst du und was brauchst du?

Jeder meiner Klienten hat seine eigene Geschichte und einen anderen Ausgangspunkt.

Dafür habe ich unterschiedliche Angebote für dich entworfen. Du kannst auswählen unter Einzel-Psychotherapie-Stunden und Paketpreisen:

Bist du nicht sicher, welche Buchung für dich die richtige ist, dann nutze als erstes ein kostenloses Info- und Kennenlerngespräch, ich berate dich gerne!

Wie kommen wir zusammen?

Für ein kostenloses Kennenlern- und Informationsgespräch (ca. 15 Minuten) kannst du mich täglich (Montag-Freitag) telefonisch zwischen 8 Uhr und 9 Uhr erreichen. Eine Terminvereinbarung ist hierfür nicht notwendig.

Für alle anderen Termine (Stunden- und Stundenpaket-Buchung) nutze bitte meinem Online-Kalender, der rund um die Uhr erreichbar ist. Du kannst natürlich auch telefonisch Termine mit mir vereinbaren.

Alle Therapie- und Beratungsstunden finden entweder online per Videotelefonie oder in meiner Münchener Praxis statt.

Hier geht´s zu meinem Online-Kalender ...