Krisenberatung und Begleitung in schwierigen Zeiten

Ich kann nicht mehr ...

Wie entsteht ungesunder Dauerstress?

Geht es dir so oder so ähnlich?

Du hast in letzter Zeit häufig Kopfschmerzen und ein beklemmendes Gefühl in der Brust.

Es macht Dir Angst.

Aber der Arzt findet nichts.

Außerdem bist du bereits um 11 Uhr morgens schon wieder total alle.

Du pflaumst immer wieder ungerecht Deinen Mann und Deine Kinder an. Und hast deswegen ein schlechtes Gewissen.

Dein schlechtes Gewissen ist sowieso inzwischen ein Dauerzustand:

… ich sollte mehr arbeiten

… die Kinder nicht anschreien

… meine Mutter öfter besuchen und 

der Haushalt schleift auch ohne Ende.

An Freizeit oder Sport ist überhaupt nicht mehr zu denken oder wenn, dann wieder nur mit schlechtem Gewissen.

Nachts schläfst Du schlecht.

Du hast Dir jetzt abends schon angewöhnt 1-3 Gläser Wein zu trinken um endlich Deine Anspannung loszulassen.

Schon wieder ein Grund für schlechtes Gewissen.

Und nach 3 Gläsern liegst du nachts öfter wach und das Kopfkino dreht und der nächste Tag ist noch frustrierender als sonst schon.

Der Arzt sagt Du sollst mal Pause machen. Da hättest Du ihm am liebsten den Kopf abgerissen, wann und wie denn?

Deine Freundin spricht von Burnout. Du könntest deswegen schon wieder in die Luft gehen …

Ist das schon Burnout?

Vermutlich nicht, aber es klingt nach Dauerstress.

Wie funktioniert das bei uns Menschen mit Stress? Und warum sind manche dann im Dauerstress?

Unser Körper ist bereits seit Zeiten der Neandertaler auf den Wechsel von Stress und Erholung eingerichtet.

Damals hatten die Menschen bei der Jagd nach Nahrung oder Verteidigung gegen Säbelzahntiger richtig Stress. Es ging sozusagen ums nackte Überleben.

Danach wurde das erlegte Tier gegrillt und gegessen und es folgte die Verdauungs- und Erholungsphase. Ein ganz natürlicher gesunder Vorgang.

Unser Körper ist heute auch noch genauso ausgerichtet. 

Erst der Stress und dann die Erholung.

Aber das funktioniert heute bei sehr vielen Menschen nicht mehr so richtig.

Wir haben Stress nicht nur zur „Nahrungssuche“ (im Job), sondern auch noch

  • beim Streit mit dem Partner
  • bei Problemen mit unseren Kindern
  • mit unseren pflegebedürftige Eltern
  • durch Zeitmangel und
  • Druck durch hohe Kreditverpflichtungen und wir bewegen uns nicht mehr
  • mit Reizüberflutung, 
  • Schmerz und
  • beim Stau im Straßenverkehr
  • Prüfungen stressen uns und der
  • Verlust lieber Menschen
  • Konkurrenz nicht zu vergessen.

Um nur einige der „Stressoren“ zu benennen.

Wir haben so viele stressige Situationen, dass wir ganz vergessen, wie wichtig unsere Verdauungs- und Erholungsphase ist.

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Auf die Dosis kommt es an!

Aber was ist die richtige Dosis Stress?

Eine gesunde Dosis Stress führt zu Wohlgefühl, Spaß an der Arbeit, gute Ergebnisse und vor allem ein positives Erregungsniveau.

Überforderung stellen wir fest, bei

  • zunehmenden Stressreaktionen  wie z.B. gedankliche Fixierung, Panik, Angst, Unsicherheit, Wut etc, Blutdruck steigt, Atmung wird schneller, Schwitzen, Anspannung
  • Resignation
  • Schlechte Leistung und mehr Fehler
  • Anfälligkeit für Krankheiten.

Aber auch dauerhafte Unterforderung kann uns schaden durch Langeweile, Abfall der Leistung, keine Motivation etc.

Und das verstärkt den Stress

Stresssituationen werden von  allen Menschen unterschiedlich bewertet. Entscheidend über das Ausmaß von Stress sind hier Faktoren, wie z.B.

  • Erwartungen, die wir an Menschen und Situationen haben, (wenn es mal nicht so läuft, wie geplant)
  • Perfektionismus, der unbedingt Fehler vermeiden und die Kontrolle behalten will.
  • Ich meine Grenzen nicht erkenne und mein Ruhebedürfnis nicht wahrnehme
  • nicht fähig bin zu delegieren oder
  • wenn ich arbeitssüchtig bin, weil ich verstärkte Anerkennung brauche, Versagensängste habe, mein Selbstvertrauen sehr niedrig ist oder wenn ich vor innerer Leere und Problemen flüchte.

Entscheidend ist immer die individuelle Bewertung eines Menschen, die bereits in der Kindheit geprägt wurde und sich anschließend in weiteren Erfahrungen verfestigt hat.

Das kann dazu führen, dass eine stressige Situation von einem Menschen als unerträglich und von dem anderen als wohltuend empfunden wird.  

 

Was treibt Dich an?

Nachdem Motto „Gefahr erkannt, Gefahr verbannt“ müssen wir die Erfahrungen aus unserer Kindheit und Jugend entlarven, die unser Erwachsenenleben immer noch prägen. Die Gebote und Verbote aus der Kindheit sind so in unser Unterbewusstes eingegraben, dass wir sie als reife Erwachsene immer noch befolgen.

Solange diese Gebote und Verbote uns gut tun bzw. uns entlasten, wie z.B. „Lass Dich nur nicht hetzen“, sind sie durchaus hilfreich.

Andere hingegen sind belastend, einengend und blockierend.

Damit wir jetzt als Erwachsene entscheiden können, ob eine solche Botschaft sinnvoll oder Stress auslösend ist, müssen wir sie uns bewusst machen.

Mit dem folgendem Link kommst du zu einem Antreiber- und Stressfinder – Test. Finde heraus, was dich antreibt.

Gemeinsam geht´s leichter!

Brauchst du Unterstützung auf dem Weg zu einem gesunden Stressverhalten? 

Willst du den Weg nicht alleine gehen?

Dann lass uns den Weg zusammen gehen.

Für weitere Fragen nutze die Möglichkeit mit mir ein kostenloses Info- und Kennenlerngespräch zu führen. 

 


Posted on 12. November 2017 by prenzeline. Schlagwörter: , , , , , ,