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Weihnachtskrise

Ach du friedliche Weihnachtszeit ...

Weihnachtskrise, Konflikte, Einsamkeit, Enttäuschung

Eigentlich kann es das ganze Jahr über  immer mal wieder Streit, Ärger, Enttäuschung geben oder sogar schlimmere Krisen in Partnerschaft und Familien.

Aber bitte nicht an Weihnachten!

Denn, Weihnachten steht für Familie, Frieden, Besinnung, Ruhe, Geschenke und Glück.

Deswegen fühlt sich dann Streit, Enttäuschung, Ärger oder Einsamkeit noch schmerzhafter an und wir fragen uns:

„Warum denn jetzt gerade an Weihnachten?“ „Warum gerade ich?

Falls du auch in dieser Situation bist, will ich dir nachfolgend einige Anregungen geben, wie du die schwierige Zeit besser verstehen und etwas leichter machen kannst.

Wie reagierst du wenn´s dir schlecht geht?

Du kennst dich selbst sehr gut … wenn´s bei dir mal kracht  oder du sehr enttäuscht oder ohnmächtig bist, wie reagierst du dann?

Gehörst du eher zu den Menschen, die ihre negativen Gefühle, wie Streit, Enttäuschung oder Ärger abwehren? Oder bist du sogar schon dabei zu resignieren?

Abwehr oder Resignation sind Lösungsstrategien, die wir uns bereits in der Kindheit als Überlebensstrategie angeeignet haben.

Abwehr von Gefühlen heißt z.B. …

  • sich dem Problem oder schwierigen Situation zu widersetzen
  • dagegen ankämpfen
  • den Schmerz und den Auslöser ablehnen
  • mit dir selbst oder mit deiner Umgebung Krieg führen
  • mit deiner Verteidigungshaltung die Stimmung um dich herum vergiften
  • alles kontrollieren wollen und dir Verbündete suchen
  • sich rächen oder zumindest Macht über andere bekommen wollen
  • oder dein Leid so zu kultivieren, in dem du dir ausmalst, was diese Situation noch für Folgen haben könnten. Damit sieht die Welt noch viel schlimmer aus.

Du übersiehst dabei nur eins:  Wenn du dich deinem Problem widersetzt, dann bleibt es bestehen und wird meist noch größer

Dein ganzer Fokus und deine ganze Energie gehen dann in die Sache, die nicht funktioniert oder nicht so ist, wie du sie dir vorstellst.

Resignation ist auch nicht besser ...

… denn es bedeutet:

  • verzichten - aufgeben - sich fügen - sich abfinden
  • dich angesichts von Herausforderungen geschlagen geben
  • dein Problem als eine Feind ansehen, dem man sich nicht entgegenstellt, um nicht zu leiden
  • zu lange eine schwierige Situation hinnehmen oder eine bedrohliche Person ertragen
  • Groll und Wut hegen und pflegen
  • eine Position einnehmen, in der du passiv, negativ und hilflos bist
  • mangelndes Vertrauen in dich und das Leben haben
  • dich als Opfer anderer und der Umstände fühlen

Resignation und Aufgeben macht traurig.

Mit Abwehr und Resignation oder Aufgabe machst du dich zum Opfer eines Anderen oder der Umstände

Willst du das?

Es gibt noch einen anderen Weg!

Der dritte und sinnvollste Weg ist Akzeptanz!

Akzeptanz heißt das annehmen was gerade ist.

Akzeptanz bringt Frieden und Freiheit.

Keine Angst, du musst das was dich gerade belastet nicht gut heißen.

Sondern es geht darum zu sehen, was gerade da ist, also welche Situation dir Schmerzen bereitet, dich enttäuscht oder dich nervt.

Akzeptanz heißt …

  • dir anzusehen, in welcher Stimmung oder Situation du bist und das nicht zu bewerten
  • zu erkennen, dass die missliche Lage schon da ist, also bereits besteht
  • keine Kämpfe gegen uns selbst oder andere zu führen
  • dich in dieser Situation zu beobachten und
  • zu spüren welche Gefühle der Streit, die Einsamkeit, die Enttäuschung wirklich in dir auslösen.
  • zu sehen, wie du diese schwierige Lage verändern kannst
  • das Opferdasein loslassen und selbst wieder zum Schöpfer deines Lebens werden
  • nach dem Gutem im Schlechten zu suchen und das Leben fließen lassen
  • deine Lebensqualität verbessern wollen und dich für Frieden entscheiden.

Wie erschaffe ich mir Akzeptanz und Frieden?

Der Wechsel von Abwehr und Resignation zu Akzeptanz braucht ein wenig Übung und vor allem die Bereitschaft einen neuen Weg auszuprobieren.

Und sie braucht auch Mut. Du musst den Mut haben einen neuen Weg einzuschlagen.

Du musst den Mut haben durch den alten Schmerz hindurch zu gehen, so lange bis er sich verändert.

Veränderung passiert nur, wenn wir uns dem Schmerz, der Trauer, der Enttäuschung stellen.

So kannst du dich in die Veränderung begeben:

  • Dazu suchst du dir in einer belastenden Situation ein ruhiges Örtchen. Ja, evtl. auch DAS ruhige Örtchen, wenn das die einzige Rückzugsmöglichkeit ist.
  • Dann schließe die Augen und atme ganz tief und bewusst: Ein- und Aus. Entspannung einatmen und Anspannung ausatmen.
  • Während du atmest gehe in Gedanken durch deinen ganzen Körper und finde heraus, wo dieses unangenehme Gefühl hängt. z.B. Schmerz, Wut, Ärger, Trauer usw.
  • Atme dabei ganz bewusst weiter bis du den Platz gefunden hast, an dem dieses schwierige Gefühl seinen Platz hat. Beobachte dich dabei selbst und spüre in dich hinein
  • Fühle das Gefühl, das dich belastet!Wie  fühlt sich dieses Gefühl genauer an? Was für  ein Gefühl ist es? Beobachte dich und das Gefühl genau.
  • Atmen tief in dieses Gefühl und Körperteil hinein und sag ihm: du (Angst, Ärger, Wut ...) du darfst jetzt da sein.
  • Ja genau, sprich mit dem Gefühl wie mit einer anderen Person. z.B. "Komm her du Wut, du darfst wütend sein" und atmen  ...
  • Atme weiter und lass das Gefühl da sein, auch wenn es noch ein wenig schlimmer wird. Atme weiter und beobachte dieses Gefühl weiter und atmen und atmen.
  • Mach weiter ... bis sich dieses schwierige/traurige Gefühl verändert. Beobachte dabei, was dir dieses Gefühl sagen will.
  • Atmen ...

Es kann sein, dass du diese Übung mehrfach machen musst, bevor du erkennst, wie Veränderung in deinem Leben aussehen kann. Gib nicht auf… spüre in dich hinein und fühle dieses Gefühl…

Suche dir den richtigen Helfer

Wenn du Angst bekommst oder dich überfordert fühlst, dann brich diese Übung ab und suche dir einen Helfer, mit dem du diese Übung durchführen kannst.

Dieser Helfer sollte ein Menschen sein, dem du 

  • – vertrauen kannst und der dich ermutigt durch diese Übung durch zu gehen
  • – der keine Partei ergreift und dich nicht beeinflusst
  • – der dich durch diese Übung hindurch begleitet und
  • – der das Ziel hat, dir zuzuhören und zu helfen für dich zu sorgen.

Ich bin auch für dich da, wenn du mich brauchst.

 

Weihnachts-SPECIAL

Menschen, die gerade in Problemen, Krisen und Sorgen feststecken will ich mit einem speziellen Weihnachtsangebot unterstützen.

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