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Burnout!

Steckst du in einer narzisstischen Beziehung?

Eine typische Geschichte ...

S. (46 J.) kann nicht mehr.

Diagnose Burnout!

Der Arzt hat ihr Medikamente verschrieben und ihr Ruhe und eine psychotherapeutische Betreuung empfohlen.

S. ist Ehefrau und Mutter von zwei fast erwachsenen Kinder. 

Am Anfang ihrer Ehe war klar, dass ihr Mann Karriere machen sollte, zumindest solange die Kinder noch klein waren.  Er war deswegen selten zuhause.  

S. hielt ihm den Rücken frei: Haus, Garten, Kinder, Urlaub. Sie organisierte alles.

Als die Kinder in die Schule gingen, begann sie wieder zu arbeiten,  20 Stunden/Woche . Sie brauchte diese Abwechslung und vor allem Bestätigung, auch wenn es sie viel Kraft kostet.

Dann zog es ihr die Füße weg...

Vor kurzem hat sie erfahren, dass ihr Mann ein Verhältnis mit einer Kollegin hat. 

Das war nicht das erste Mal.

Als sie ihn zur Rede stellte, leugnete er zuerst alles.

Die Fakten waren aber eindeutig.  Als Leugnen zwecklos war, reagierte er nicht mal zerknirscht, sondern eher aggressiv:

„Reg dich doch nicht so auf. Bei uns läuft doch sowieso nichts mehr. Du bist ja selber schuld.“

Daraufhin entwickelte sich eine typische Auseinandersetzung. Sie war schuld und mit jedem Gegenargument flog ihr ein verrückt machendes Wirrwarr an Aussagen um die Ohren.  Das alles hatte nichts mehr mit der eigentlichen Situation zu tun. Es war zum verrückt werden.

Nur dieses Mal hatte es S. die Füße weggezogen. Nach dieser Auseinandersetzung war keine Energie mehr da, nicht mal mehr Gefühle. Alles war wie taub.

Eine narzisstische Beziehung

Nach und nach erzählte S. von vielen Situationen aus ihrer Ehe, die ähnlich verletzend waren.

Es war ein Ansammlung von Manipulationen, Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten, dass es einem fast die Luft nahm.

Ich fragte sie warum sie das alles mit gemacht hat.

S. wollte ihre Ehe schon oft beenden, aber da waren die Kinder und die Schulden vom Haus. 

Außerdem ist sie ein Mensch der nicht so schnell aufgibt. Und sie liebt ihn doch.

Da waren die Selbstzweifel, die immer größer wurden. Irgendwie konnte sie sich selbst nicht mehr trauen.

Aber sie hatte auch immer wieder Hoffnung, dass es so wird, wie ganz am Anfang. Ab und zu blitzte diese alte, so liebevolle Art wieder auf. Meist nachdem sie auf etwas Wichtiges verzichtet hatte oder wenn sie kurz vorm Gehen war.

Sie schaffte es nicht ihn zu verlassen.

Ist er ein Narzisst? Ein Test kann Klarheit bringen.

Schon oft habe ich so eine oder eine ähnliche Geschichte gehört.

Nicht immer ist es Burnout, es ist nur eine Variante der Demontage in einer narzisstischen Beziehung.

Ein Partner hat stark narzisstische Züge, korrekt gesagt eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Der andere Partner duldet alles und versucht die Beziehung und Harmonie aufrecht zu erhalten. Meist vergisst er sich dabei selbst und lässt sich verletzen und seinen Selbstwert zerstören.

Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung trifft man bei Männern und Frauen gleichermaßen.

Wenn ich die Erzählungen von S. so höre, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Ehemann eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. 

Was macht ein Betroffener jetzt mit diese Erkenntnis?

Um relativ schnelle eine Einschätzung zu bekommen, habe ich einen Narzissten-Test entworfen.

S. hat diesen Test gemacht. Das Ergebnis war ziemlich eindeutig und klar.

Eine starke narzisstische Prägung, eher sogar eine narzisstische Persönlichkeitsstörung.

Es ist nicht ganz leicht mit so einer Erkenntnis umzugehen, aber ein guter Anfang.

Es wird einige Zeit dauern sich mit der Situation auseinander zu setzen und das zerbrochene Selbst wieder neu zusammen zu setzen.

Es gibt wichtige Phasen auf dem Weg der Heilung, die man durchlaufen muss. Es ist kein fester gerader Weg, sondern ein teils schmerzhafter Prozess, der durchaus Wiederholungen mit sich bringt. Es geht dabei um

  • Akzeptanz der Situation - das Problem hat einen Namen = Narzissmus. Das erleichtert den Erkenntnisprozess und nimmt viel von der eigenen Schuld und den Selbstzweifeln.
  • Das Sammeln von Informationen: Es ist sehr wichtig den Narzissmus ganz zu verstehen, um das dazugehörige Psychospiel zu erkennen.
  • Den eigene Anteil erkennen: warum habe ich das mit mir machen lassen. Was ist es, das es einem Narzissten möglich macht mich so zu vereinnahmen und zu verunsichern.
  • Kontaktabbruch, sofern möglich - der Narzisst wird sich niemals ändern, da er seine eigenen Persönlichkeitstörung nicht erkennen kann.
  • Gefühle zulassen (Wut, Ärger, Trauer, Schmerz) Alles hat seine Berechtigung.
  • Sich Hilfe suchen: erfahrener Therapeut oder Coach können den Prozess unterstützen. Hilfreich sind auch Selbsthilfegruppen.
  • Den eigenen Selbstwert Stück für Stück wieder sehen und aufbauen
  • Sich selbst vergeben, loslassen, neue Ziele anvisieren und das Leben in all seinen Facetten neu kennen lernen.

Der lange Weg lohnt sich!

Am Ende kennt man sich besser und kann auf sich achten.

Ein neues Selbstbewusstsein und Wertschätzung für sich selbst ist der Lohn dieses Wegs.

Und man lernt genauer hinzusehen und künftig Narzissten schneller zu entlarven und ihnen aus dem Weg zu gehen. 

Damit wird der Weg frei für  eine ausgeglichene und glückliche Partnerschaften.

Und das sowohl in privater, als auch in beruflicher Hinsicht.

Narzissten-Test

Dieser Test ist kein wissenschaftlicher Test, sondern ein Praxisstest mit Aussagen und Erfahrungen aus dem Leben von Klienten und Betroffenen.

Er gibt dir nur eine erste Einschätzung, ob eventuell eine narzisstische Störung vorliegen kann.

Bitte bedenke, dass Narzissmus viele Gesichter und ein großes Spektrum hat. Es reicht  von 

 gesundem Narzissmus bis hin zur schweren narzisstischen Störung.

Dieser Test ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnose und soll dir nur als Richtschnur dienen, um deine Situation besser einschätzen und verstehen zu können.

Eine wirkliche Diagnose kann nur  ein erfahrener Therapeut oder Coach stellen.

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Posted on 18. März 2019 by prenzeline.


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