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Guten Morgen, liebe Sorgen ...

... seid ihr auch schon alle da?

Sorgen, Grübeln, StressSorgen und Grübel-Attacken kennen alle Menschen.

Wie unsinnig sie manchmal sind, geradezu zerstörerisch sieht man oft an anderen.

Mir fallen sie immer bei meiner Mutter auf. Sie ist inzwischen 82 Jahre alt und top fit. Sie wandert, fährt Auto, trifft sich mit ihren Freundinnen und fährt in Urlaub.

Sie ist voller Lebensfreude und Tatendrang, meistens jedenfalls.

Nur zwischendurch fällt sie dann in ein regelrechtes Loch, ihr Sorgen-Loch.

Sie sitzt dann schon früh morgens auf dem Sofa und grübelt und macht sich irre Sorgen um ihre Lieben:

  • A. studiert Medizin ... das ist doch gar nicht zu schaffen
  • B. als Musikerin ... da verdient man doch nichts
  • C. oh je, 4 Kinder, diese Sorgen bis sie groß sind
  • D. ist doch viel zu sexy angezogen, nicht dass sie einer überfällt und ... gar nicht auszudenken
  • Von E. habe ich schon so lange nichts gehört, kein gutes Zeichen

Wenn ich sie in dieser Situation erwische, dann ist da nichts mehr übrig von der temperamentvollen und lebenslustigen Seniorin. 

Ein Sorgenkandidat nach dem anderen wird durchgespochen. Und davon hat sie mit 3 Kindern, 8 Enkel und 4 Urenkel wahrlich genug.

Dunkel Wolken und Angst füllen dann das Zimmer.

Von außen gesehen, gibt es gar keinen Grund.

Alle gehen ihren Weg, klar auch mal mit einem kleinen Umweg. Aber keiner dieser Umwege berechtigt zu solchen Sorgen und Grübeleien.

Was sind eigentlich Sorgen?

Uns Sorgen machen können nur wir Menschen.

Wir können uns ganz bewusst Gedanken über die Zukunft machen und planen.

Diese Fähigkeit ist grundsätzlich sehr wichtig.

Wenn wir uns positiv unsere Zukunft auszumalen und planen entsteht Vorfreude. Unsere Energie und Tatendrang steigen und lässt uns unsere Pläne verwirklichen.

Wir erreichen unsere Ziele und  schaffen etwas. 

Das macht uns glücklich und stolz. 

Unser Selbstwertgefühl steigt.

Leider lässt uns die Fähigkeit des Weiterdenken auch düstere Phantasien kreieren, die um mögliche Gefahren kreisen. 

Gründe gibt es hier genug, z.B.

  • Eigene schlechte Erinnerungen und Erfahrungen
  • Abhängigkeit (Alkohol, Zigaretten etc und Personen)
  • Das Gefühl selbst nicht zu genügen, es selbst nicht zu schaffen
  • Schlechtes Gewissen
  • Zweifel und Unentschlossenheit
  • Einsamkeit
  • Eine depressive Veranlagung bzw. Angststörung

Was wäre, wenn ...

Sorgen und Grübeleien haben immer etwas mit der Frage “ Was wären, wenn …“ zu tun.

Wenn Sorgen in eine gesunde Vorsorge münden, dann können sie natürlich sehr hilfreich sein.

Wichtig ist dann, dass wir etwas tun um vorzusorgen. Es gilt bei dieser Vor-Sorge darum etwas zu verhindern, was uns oder unseren Lieben schaden kann.

Wenn ich mich um etwas Sorge, das ich nicht verhindern kann, weil es nicht in meinem Einflussbereich ist, dann ist es keine Vorsorge, sondern unnütze Energieverschwendung.

Hier gilt es dann vielleicht zu klären, was diese Gedanken und Grübeleien mit mir zu tun haben, besonders, wenn ich sie nicht stoppen kann.

Unser Körper reagiert auf unsere Gedanken!

Unser Körper reagiert immer auf unsere Gedanken!

  • Bei positiven Gedanken und Planungen mit Energie, Kraft, guter Laune, Tatendrang
  • Bei Sorgen und Grübeleien mit Anspannung, beschleunigte Atmung und Herzschlag, Druck und Schlafstörungen

Quälen uns die Sorgen länger, dann verstärken sich unsere körperlichen Symptome: Schlafstörungen, Magen-/Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck und Schwächung des Immunsystems.

Manche stellen ihre Sorgen und Grübeleien mit Alkohol, Zigaretten oder Essen ruhig.

Langfristig können auch Angststörungen, Panikattacken, Sucht oder burnoutähnliche Zustände entstehen.

Warum reagiert unser Körper auf Sorgen und Grübeleien.

Unser Gehirn kann bei unseren Denkvorgängen nicht zwischen Realität und fiktiver Vorstellung unterscheiden.

Das Gehirn glaubt immer, dass unser Sorgen – Katastrophen- Szenario bereits im Hier und Jetzt liegt.

Er signalisiert also Gefahr!

Je nach Typ macht er uns körperlich bereit für Kampf, Flucht oder Lähmung, um uns vor den aktuellen (gedanklichen) Gefahren zu schützen.

Wenn wir uns dauerhaft sorgen und grübeln sind wir im dauerhaften „Gefahrenmodus“ mit all seinen körperlichen Auswirkungen (s. vor)

Damit schaden wir uns selbst!

Was können wir gegen unnütze Sorgen tun?

Solltest du dir bewusst werden, dass dich deine Sorgen gerade fest im Griff haben, können dir vielleicht die nachfolgenden Tipps/Fragen helfen. Am besten schreibst du die Antworten auf:

Wie meine Mutter machen sich viele Menschen Sorgen um ihre Lieben, ihre Finanzen oder sogar Gewalt- und Kriegsmöglichkeiten.

Frag dich deswegen:  liegt die Veränderung in meinem Einflussbereich. Kann ich wirklich etwas verändern?

Vielleicht hast du bei deinen Sorgen ja die Möglichkeit etwas zu tun. z.B. mit dem Sorgenkind oder seinen Angehörigen zu reden?

Manchmal ist es aber gar nicht ratsam sich „einzumischen“.

Kinder und Enkel und andere Sorgenkinder müssen und dürfen ihre eigenen Erfahrungen machen. Auch ticken sie gar nicht so wie wir. 

Hilfe wäre dann Einmischung oder Bevormundung!

Willst du das wirklich?

Vielleicht ist hier Vertrauen in ihre eigenen Handlungsfähgkeit besser.

Mache einen kleinen Versuch nach „The Work“ von Byron Katie:

Stelle dir die Fragen:

  1. 1. Ist es wirklich wahr und realistisch, um was ich mich sorge?
  2. 2. Falls ja, kann ich wirklich sicher sein, dass es wahr ist? (zu 99,9 % nein)
  3. 3. Wie fühle ich mich, wenn ich mir weiter Sorgen mache? 
  4. 4. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich die Sorgen hinter mir lasse?

Das ist nur eine kurze Variante von „The Work“ von Byron Katie. 

In der Regel stoppt diese kurze Übung den Gedankenstrom und gibt Energie für neue lohnenswertere Aktionen.

Wenn du schon zu tief in deinen Sorgen steckst ...

… dann macht es Sinn, dass du dir professionelle Hilfe holst. 

Ich berate dich gerne in einem kurzen (30 minütigem) Informationsgespräch.

Rufe mich an: 089 – 231 44 943 oder

buche gleich online einen Termin in meinem Terminland Kalender.

 

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Posted on 18. Februar 2019 by prenzeline.


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